Shavasana

Schon seit längerer Zeit – habe ich es nicht auch schon mal durch die Zeilen anklingen lassen?? – beschäftigt mich Shavasana. Wie – beschäftigen? Wenn schon die alte Yoga-Hausregel 99% Praxis – 1% Theorie besagt, dann ist Shavasana bestimmt die Position, bei der dieser Praxis-Teil doch eindeutig am schwersten ist… Sieht einfach aus, hinlegen, klar, ein paar Regeln beachten, auf dem Rücken liegen, Handflächen nach oben, Füße auseinander fallen lassen. Aber ehrlich, is this it? Dann liegt man da, mal mehr, mal weniger entspannt, mal vollkommen glücklich, mal einfach nur fertig, mal sich fragend, was man gleich noch alles tun muss und dann auch mal besorgt und in Gedanken bei schwierigen Aufgaben, die hinter der Tür des Yoga-Raums warten. Das alles ist natürlich nicht Shavasana.

Aber was ist es dann?

Und jetzt kommt die 1% Theorie: Das leuchtet eigentlich ein, wenn man schon die Übersetzung von Shavasana liest: Totenstellung. Ja, Shavasana ist das Üben des kompletten Loslassens. Die Lehre über die Leere. Und der Verstand hat das schon begriffen: Denn am Ende aller Tage, seien wir ehrlich: ist nichts. Egal was man gelernt, geschuftet, geackert, gefaulenzt, was für ne schöne Zeit man hatte, das alles wird nicht mehr da sein. Wir werden nicht mehr da sein. Das ist klar. Intellektuell verstanden. Aber das fühlen? Shavasana wirklich als Vorbereitung für dieses Nichts nehmen? Da liegen und Loslassen üben? Wo sind die 99% Praxis? Nur so viel: to be continued…

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1 Kommentar

  1. … wann geht’s denn endlich weiter
    … wir warten auf die (Auf-)lösung….
    …teach us
    🙂
    Liebe Grüße aus Bremen

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